Qi Yang

 

Die Spannungen zwischen Kultur und Tradition, zwischen Asien und Europa prägen das Künstlerdasein von Qi Yang. Seine Bild- und Formsprache entwickelt er aus seiner Erfahrung mit der chinesischen Philosophie, der überlieferten chinesischen Kunst und der Meditation – sowie seiner Kenntnis der westlichen Kunst. Aus diesem Widerstreit heraus bezieht die Kunst von Qi Yang ihre Dynamik. Angeregt durch die Schule des Informel bevorzugt er großformatige Bildtafeln, auf denen er Farb- und Formrhythmen entstehen lässt.

 

Qi Yang (1952) ist in Wuhu, VR China, geboren. Bereits als Achtjähriger wurde er in Malerei und Kalligraphie unterwiesen. 1978 nahm er das Kunststudium an der Normal University Anhui auf, beschäftigte sich parallel mit Zen-Malerei und Kunsttheorie. Er war Dozent an der Universität Shanghai sowie der Kunstakademie der Shanghai Universität. 1987 kam er nach Deutschland – an die Hochschule der Bildenden Künste in Berlin. 1996 promovierte er am Kunsthistorischen Institut der Universität Heidelberg. 1999 erhielt er eine Professur im Fach „Freie Kunst” der Staatlichen Kunstakademie der Universität Anhui, VR China – 2003 eine Gastprofessur an der staatlichen Kunstakademie Xi’an. Dort gründete er die neue Fachrichtung Material-Kunst. Seit 2005 ist Prof. Yang Mitglied im Beirat der gemeinnützigen Stiftung Identity Foundation. Er ist auf allen relevanten internationalen Ausstellungen vertreten

 

Sammlungen (Auszug)

British Museum, London, United Kingdom – City goverment of Heidelberg – Institute of Art History, Heidelberg University – Bayer AG, Leverkusen – Hasso Plattner Foundation, Potsdam – Linden Museum, Stuttgart – Ministry of President, Tübingen – Art Foundation of Museum Villa Rot, Ulm – SAP, Walldorf – Bethe Foundation, Wuppertal – Art Foundation La Roche, Basel, Switzerland – Cial Bank, Zürich, Switzerland – Ethnological and Culture-Historical Exhibition, Zürich, Switzerland – Fujian Art Museum, Fuzhou, China – China Academy of Fine Arts, Hangzhou, China – Academy of Fine Arts, University of Anhui, Hefei, China – Duolun Museum of Modern Art, Shanghai, China – Zhu Qizhan Art Museum, Shangai, China

 

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