Andreas Durrer

 

Über die Auseinandersetzung mit dem abstrakten Expressionismus gelangte Andreas Durrer (* 1960) zu einer gestisch bestimmten Malweise. Seine Arbeiten bauen auf dem Dialog von Farbfeld und Linie auf. Das Grundthema seiner Malerei ist die Wahrnehmung des Bildraums als ein mehrschichtiges, autonomes Gebilde.

Durrer arbeitet mit Pinsel, Spachtel und Farbtube an der Staffelei und verwendet überwiegend Acrylfarben. Seine Palette besticht durch einen differenzierten Farbreichtum: Neben leuchtenden Primärfarben entfaltet sich das Spektrum der Zwischentöne und dezenter Graunuancen. Die Bildelemente scheinen auf verschiedenen Tiefenzonen angesiedelt zu sein. Durrer erreicht diese Wirkung durch Schichtenbildung. Die Komposition entwickelt sich im Prozess über Hervorhebungen und Übermalungen. Gezielt setzt der Künstler auch die Grundierung als Farbton ein und transportiert so die räumlich hinterste Schicht nach vorne.

Andreas Durrer ist mit seinen Arbeiten in Sammlungen und auf internationalen Messen vertreten.

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