Thomas Reifferscheid

 

 

Harte Gesteine wie Granit oder Basalt sind seine bevorzugten Werkstoffe, seltener Marmor, Kalkstein, harte Hölzer wie Eiche. „Meine Skulpturen reflektieren meist auf Themen aus der Architektur – wie Tor und Stele,“ so der Bildhauer. Seine Objekte sind freie Formulierung ohne eine Funktion. Thomas Reifferscheid (* 1962) sucht nach einer Poesie, die sich aus Material, Volumen und Struktur bildet. Dabei sind seine Arbeiten stark geprägt durch die natürliche Umgebung des Standortes sowie die Materialeigenschaften. Berücksichtigt werden zudem Einflüsse der kulturellen Umgebung. „Immer wieder entstehen Skulpturen auch inmitten der Natur, dann wird ihre Verehrung als heiliger Wert in sich Teil des Konzeptes.“ Generell kommt es dem Künstler nicht auf das Umsetzen von fertigen Ideen und Konzepten an, „wichtiger ist mir das Hören, wahrnehmen und freilegen dessen, was im Material und der jeweiligen Situation verborgen liegt.“

Thomas Reifferscheid beschäftigt sich seit mehr als 25 Jahren mit Kunst im öffentlichen Raum, arbeitet mit Architekten sowie Landschaftsarchitekten zusammen. International ist er auf relevanten Bildhauersymposien vertreten.

Sammlungen / Auszug

Museo de Arte Moderno (Mexico), Museum Biedermann Donaueschingen, EMAAR Art Festival Dubai, The Scenic Rim Council (Queensland, Australien), Deutsche Bank Wiesbaden, LVA Berlin, STO AG